Die unheimliche Religiösität der Filipinos

 

Manchmal ist die Religiösität von Filipinos unheimlich und erschreckend.  Bei manchen reicht sie bis zum Fanatismus. Das kann man sehr gut an Selbstkasteiungen zu Ostern erleben, wo sich viele Freiwillige auspeitschen und kreuzigen lassen. Fast in jedem philippinischen Haushalt, der nicht moslemischen Ursprungs ist, gibt es einen kleinen oder größeren Hausalter und Mariengrotten in den Vorgärten. Die Kirchen halten tägliche Messen ab.

So geht auch ein guter Filipino zumindest an seinem Geburtstag zur Kirche. Nicht nur zu diesem Anlass werden Kerzen, oft an eigens dafür eingerichteten Stellen angezündet. Die Kerzenweiber stürmen in der Nähe dieser Stellen auf jeden Besucher ein, der ein potentieller Kerzenanzünder sein könnte.

An unserer Kathedrale in der Stadt Cagayan de Oro, sprach mich ein Franzose an, der ganz besondere Kerzen feil bot mit besonderen, wundersamen Heilkräften. Ja, so mancher gestrandeter Expat macht vor keiner Möglichkeit halt, Geld zu verdienen. Ich glaube sogar, dass er oft ein offenes Ohr bei so manchem Einheimischen findet.

 

 

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