In den Katakomben des Fischmarktes

 

Die Zeiten für solche Fotos sind für mich vorbei und das finde ich sehr schade. Dieses Foto ist ein Zeitzeuge aus dem Januar im Jahre 2017 von der Fischabteilung des Cogon Marktes im westlichen Flügel.

Heute darf man nach städtisch und staatlich verordneten Maßnahmen nur noch an einer einzigen Stelle den Markt betreten. Um Zutritt zu gelangen muss man etliche Dokumente vorweisen und mit Gesichtsmaske und -schutzschild ausgestattet sein. Am Eingang entstehen Wartezeiten, weil sich dort Schlangen bilden, allerdings meist ohne Einhaltung eines Abstandes.

Kann der Kunde nicht zum Markt, dann kommt eben der Markt zum Kunden. Dieses System gibt es nun verstärkt bei uns im Barangay. Etliche Fischhändler, und nicht nur diese, haben sich mobilisiert wie auf dem Land und bringen die unterschiedlichsten Fische in den verschiedenen Preisklassen ins Barangay. Da ist die Auswahl halt nicht so groß, aber der Kundenservice der Gleiche, weil auch hier ausgenommen und zerteilt wird nach Wünschen des Kunden.

Heutemorgen kam meine Frau von der Straße vom Fischkauf zurück und sagte, sie habe nun die Cellphone Nummer des mobilen Händlers und kann ihn jederzeit anrufen, welchen und wie viel Fisch sie haben möchte.

So geht zumindest mir die Marktatmosphäre verloren, dafür bildet sich im Gegenzug eine neue nachbarschaftliche Atmosphäre im Barangay.

 

VIDEO (5:01) von Philippinen Magazin

 

 

 

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