Heilige auf Ratenzahlung

 



 

Dieser Geschäftszweig ist mir schon vor 40 Jahren in den Philippinen aufgefallen. Nicht nur in den nicht so gut betuchten Hütten und Wohnungen der Einheimischen gibt es Altäre mit allerlei, zum Teil so gar sehr großen, Heiligenfiguren. Von vielen können diese nicht mit der Zahlung des vollen Preises in einer Summe bezahlt werden. Da kommen diese wandernden Händler ins Spiel, die meist wöchentlich in Gruppen immer wieder durch die Barangays ziehen und Kunden suchen. Sie bieten interessierten Käufern eine Ratenzahlung an, wobei dann jede Woche der Eintreiber für den Ratenbetrag vorbei kommt. Der Preis dafür is horrende und überwiegt bei Weitem den Wert der Figuren, die meist aus Gips gefertigt und handbemalt sind.

Für viele ist es aber die einzige Möglichkeit zu solchen Heiligenfiguren für ihren Altar zu kommen und sie beißen für ihren Glauben in diesen sauren Apfel und sparen sich den Preis oft wirklich vom Mund ab.

 



 

 

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