Feuerholz-Sammlerin wegen Covid

 



 

DURCH COVID BRAUT SICH IM LAND ETWAS SCHRECKLICHES ZUSAMMEN

 

Wir sind auf unserem morgendlichen Waldlauf zum Eco-Village in der Stadt Cagayan de Oro. An der Straße kommt ein kleiner Pfad den Berg hinauf, um dort auch gleich wieder weiter nach unten im Wald zu verschwinden.

So wie es der Zufall und Zeitpunkt wollte, treffen wir genau an dieser Stelle auf Lorna. Lorna, fast 60 Jahre alt, trägt auf ihrem Kopf eine schwere Last von Feuerholz. An dieser höchsten Stelle angekommen, setzt sie die Kopflast ab, um einige Minuten zu verschnaufen und neue Kräfte zu sammeln.

Zeit mit Lorna etwas zu plaudern. Nein, sie macht das nicht jeden Tag, das schaffe sie nicht mehr, aber 2 oder 3 Mal die Woche. Sie braucht von der Stelle, wo sie losgeht bis zur Stelle, wo sie hin will an der Hauptstraße rund eine Stunde, sagt sie. Dort bekommt sie für diese Menge Holz etwa 200 Peso. Die reichen für Reis und Lebensmittel. Es werde allerdings immer schwieriger Feuerholz zu finden, sie müsse immer weiter dafür laufen und tiefer in den Wald gehen. An einigen Stellen unten im Fluß gibt es bereits gar kein Feuerholz mehr. Wir fragen wie das denn komme. Sie sagt, immer mehr Menschen haben wegen Covid kein Einkommen und verlagern sich auf das Feuerholzsammeln, um etwas zu essen zu haben.

Diese menschliche Katastrophe sehen die von staatlichen Mitteln bezahlten Verwaltungsangestellten und Politker gar nicht. Hier braut sich eine größere Katastrophe zusammen, als alle sich träumen lassen.

 



 

 

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