Feuerholz machen

 



 

Wenn das Land nicht genügend abwirft oder nicht zum Anbau von Feldfrüchten geeignet ist, dann muss etwas anderes her, um zum Lebensunterhalt beizutragen. In vielen Fällen hilft da der Wald und Buschland. Hier kann man Feuerholz machen und verkaufen. Einiges wird für den Eigenbedarf genutzt. Denn hier ist die Straße weit und Elektrizität führt zwar als Überland-Leitung vorbei oder gibt es beim Nachbarn, ist aber für viele Menschen trotzdem unerreichbar, weil unbezahlbar, bei diesen Einkommen. Da reicht es gerade für Maisbrei und Fischpaste.

Man sollte nicht glauben, wie viele Haushalte in sogenannten „Dirty Kitchen“ selbst in der Stadt in gutgestellten Haushalten, Feuerholz zum Kochen benutzen. Hinzu kommt selbst noch eine industrielle oder kommerzielle Nutzung von Feuerholz in großen Bäckereien.

Deswegen sieht man auf den Einfallstraßen in die Stadt immer wieder Lastwagen, die hochbeladen mit Feuerholz sind. Für die Bäckereien sind dies meist Stammabschnitte, die in den Sägemühlen anfallen. Hochbeladene Jeepneys aus dem Umland fahren meist zu den Märkten, wo diese Bündel an die Haushalte weiter verkauft werden.

 



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