Aussicht trotz Quarantäne

 



 

Im Barangay, in dem Teil wo wir wohnen, hat man den Jugendlichen den Basketballkorb von Seiten der Verwaltung abgeschraubt, damit sie nicht mehr spielen können, zum Schutz gegen COVID-19. Das in dem dichtbesiedelten Gebiet neben diesem Platz im Verborgenen ein Piso-Piso Net operiert, hat man nicht gesehen oder halt übersehen. Nun gehen sie dorthin, um dort ihre freie Zeit dichtgedrängt zu verbringen, ob sie Geld haben zum Spielen oder keines nur zum ‚Rumhängen.

Überall kommen diese burokratischen Entscheidungen von Sesselpupern zutage, die eigentlich gar nicht in diesen Job gehören, sondern ihren Job als Entscheidungsträger nur dem gewählten Lokalpolitiker zu verdanken haben.

Auch das Fahrverbot mit Passagieren für diese ‚habal-habal‘ Motorradtaxen wurde hier für jeden sichtbar nicht einen einzigen Tag eingehalten. Direkt neben dem Highway gibt es einen Terminal für dieses Personentransportmittel, welches Angestellte die 2 Kilometer die Bergstraße ins Büro fährt und abend zurück. Genauso fahren damit die Bewohner des 5 Kilometer entfernt liegenden kleinen Bergdorfes hin und her OHNE einen Seperator und oft auch ohne Maske.

So haben auch wir uns nicht davon abhalten lassen unsere Fiesta Anfang April mit Gästen zu Feiern. Diese bekamen alle die Hände mit Alkohol desinfiziert und ansonsten liessen wir es uns gutgehen. Wir besuchen genauso unsere Verwandten und Freunde in der Nachbarschaft auf einen Kaffee mit Aussicht wie auf dem heutigen Foto.

 

Ohne soziales Auffangnetz…

…sieht es so aus für viele Menschen in den Philippinen. Dies in dieser Zeit mit noch viel, viel mehr Menschen.

 



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