Ein Bananen-Laden

 



 

Wer sich einen Wohnort in den Philippinen ausgesucht hat, der wird sehr bald feststellen, dass hier so etliche Geschäfte und Läden völlig anders aussehen und gehandhabt werden.

Hier haben wir zum Beispiel einen kleinen Laden, der sich auf Bananen spezialisiert. Nebenbei wird auch noch etwas Fischpaste und Junkfood angeboten. Letzteres, weil der Laden auf dem Schulweg zur Hauptschule im Barangay (Dorf) liegt.

Etwas anderes, vielleicht fällt es auf den ersten Blick nicht auf, aber die Bananen am Store sind nicht in Plastik eingeschweisst. Mir geht dieses vornehmlich aus dem Westen kommende Umweltgetue auf den Keks, wobei oft mit erhobenen Finger in diese Richtung hier gezeigt wird. Daher sollte man sich zu erst einmal fragen, wer ihnen diesen ganzen Dreck an Müll für gutes Geld verkauft. Das ist doch wohl eher der Westen mit seinem unsäglichen Konsumzwang, wo den Menschen gerne mehr Verpackung als Ware verkauft wird.

Heute haben wir hier wieder Bananen gekauft. Die wurden einzeln ausgesucht (es handelt sich dabei um Ausschußware, die nicht in den Export gelangt) und in eine mitgebrachte Einkaufstasche gepackt, denn die Stadt hat eine Verordnung erlassen, nach der es verboten ist, Einweg-Plastiktüten als Verpackung zu benutzen.

Bevor diese besserwissenden Westler, hier tun sich besonders gerne deutsche Staatsbürger hervor, also ihren Zeigefinger wieder und wieder erheben sollten sie sich mit beiden Händen an die eigene Nase fassen, wo man die Bananen in der Regel eingeschweißt in Plastik in den Supermärkten kauft.

Wen die Philippinen weiter interessieren findet in meinem

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