Carenderia mit Spezialitäten

 

Carenderias sind einfach Restaurants. Dort ist das Essen bereits vorgekocht und wird in Töpfen angeboten. Der Kunde nimmt beim Aussuchen der Reihe nach die Deckel der Töpfe hoch, bis er etwas Passendes gefunden hat oder wenn nicht, sucht er sich eine andere Carenderia.

Oft haben sich Carenderias auf bestimmte Gerichte spezialisiert oder bieten diese als Attraktion an.

In der Carenderia auf dem Foto gibt es gleich drei Spezialitäten:

1) Manok: Bisaya = Natives Huhn, also kein Masthuhn, meist als Suppe

2) Kambing: Calderata = Ziege nach Caldereta Art

3) R. M. = Remember Me. Ein Gericht, welches gerne am Nachmittag oder den frühen Abenstunden, besonders von Männern gegessen wird. Es soll die Potenz und die Standfestigkeit erhöhen und enthält als Zutat kleingeschnitte Bullenhoden.

 

Ein preiswertes Essen kann durchaus lecker sein, solange man es mit dem Ambiente nicht so genau nimmt. Dabei gehe ich persönlich lieber in einer urtümlichen Carenderia, Eatery oder wie immer es genannt werden möchte, essen wo die Bedienung wirklich lächelt und wenn sie einen miesen Tag hat, eben nicht; als in einem dieser Nobelrestaurants, wo die Portionen auch nicht größer sind, dafür aber teurer und ich von der Bedienung ein Plastiklächeln erhalte.

Mittagessen in einer Carenderia



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