Sachet-Kleinpackungen

Sachets oder Kleinpackungen sind in den Philippinen ein Phänomen. Zuerst waren da die Shampoo-Packungen für eine einmalige Haarwäsche. Später folgten mehr und mehr Artikel in dieser Art der Verpackung. Heute gibt es so gut wie nichts mehr, was es nicht auch in diesen Kleinpackungen gibt.

Viele Menschen in den Philippinen haben nicht das Geld, Groß- oder Vorratspackungen zu kaufen. Der Ernährer der Familie bringt oft das Geld als Tage- oder Wochenlöhner und bestenfalls bekommt er seinen Lohn zweimal im Monat ausgezahlt. Da geht die Hausfrau täglich einkaufen.

Nur, die Umwelt hat das nicht so gerne. Diese kleinen Plastiktütchen können nicht dem Recycling zugeführt werden und fliegen nach altem Brauch und guter Sitte da herum, wo sie gebraucht wurden und so sieht das Land an vielen Stellen aus.

Dies bezieht sich nun nicht nur auf Wohnansammlungen wie Städte und große Orte. Diese herumfliegenden Sachets-Kleinpackungen besonders von Shampoo und Waschpulver findet der Beobachter auch an den Brunnen auf dem Lande. Alles wird dort fallengelassen, wo es gebraucht wurde.

Ein gewisses Reinlichkeitsverständnis besteht nur für Personen darin, sich zweimal am Tag zwischen den Beinen zu waschen und mindestens einmal die Haare, dass man dabei selber bildlich gesehen bis am Hals im Müll steht, scheint nicht bemerkt zu werden oder gewollt zu sein.

 

Wenn Müll beseitigt wird, dann oft auf eine unschöne Art. Immer nach dem Motto: Was ich nicht sehe, ist auch nicht da.

Nicht so schöne Wege der Müllbeseitigung



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