Flusswanderung im Canyon

 

Wir wohnen zwar nur 5 Kilometer von der Innenstadt entfernt und unser Barangay ist von drei Seiten von Wasser begerenzt. Im Norden haben wir die Macajalar Bay und im Westen und Osten jeweils einen Fluss. Im Westen ist es der Biga-an Fluss, der an den Hängen des Mount Katinglad in Bukidnon entspringt.

Der Biga-an Fluss hat sich tief in den Kalkstein eingegraben und bildet einen Canyon. Wir haben damals gleich versucht, ob man dort nicht mit unseren Hunden wandern gehen kann. Man kann.

Wir sind oft losgezogen, mal am Canyonrand den Fluss aufwärts, um dann hineinzusteigen und am und im Fluss wieder zurück zu kommen oder auch anders herum.

Wir stellten fest, dass dort am Fluss, im Canyon etliche Menschen leben, die so gar keine Stadtmenschen sind, obwohl sie in der Stadt wohnen. Dort gibt es keine Elektrizität, kein mobiles Funknetz und keine Straßen. Ein Weg führt oft am Fluss, oft auch ein Stück im Fluss und immer wieder muss dieser überquert werden Die Menschen sind auf sich alleine gestellt hier. Sie ringen dem Boden landwirtschaftlich etwas ab, ernten Kokosnüsse und halten Haustiere.

 

Dazu schreibt Loreta Sol L. Dinlayan ihre Erlebnisse als Kind und Erwachsene Frau über Flusswanderungen in der Provinz Bukidon auf

Flusswanderung in Migtambol



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