Nächstes Bilderpaar in Erinnerung der Flutkatastrophe von CDO

Meine besten Philippinen Fotos - Die Flutkatastrophe Sendong 2011 kurz danach und drei Jahre später Foto: Dieter Sokoll
Meine besten Philippinen Fotos - Die Flutkatastrophe Sendong 2011 kurz danach und drei Jahre später
Foto: Dieter Sokoll

Diese Aufnahme entstand an der gleichen Stelle. Es ist das kleine, eigentlich sumpfige Teil zwischen Ufer und der Isla de Oro inmitten der Stadt Cagayan de Oro mit der alten verrosteten Hängebrücke. Weiter oben führt eine Brücke hinüber, auf der man auch mit dem Auto auf die Flussinsel fahren konnte.

Hier hatten sich sehr viele informelle Siedler angesiedelt, obwohl hier ein Bebauungsverbot galt, welches aber niemand einhielt oder auch kontrollierte. Die Kommunalpolitiker waren eher auf die wertvollen Stimmen bedacht, die sich hier ansiedelten und nicht auf deren Sicherheit.

Ich habe immer noch die schrecklichen Bilder vor Augen, als die Rettungskräfte in einem Boot die Leichen von zwei jungen Mädchen an Land brachten. Ich habe den Vorfall fotografiert, weil ich es für meine Pflicht gehalten habe, es für die Nachwelt zu dokumentieren und festzuhalten. Beim Fotografieren habe ich geweint. Die beiden Mädchen waren an dem Tag nicht die Einzigen, die ich noch tot fotografieren sollte.

An anderernStellen legte man die gefundenen Toten vor den Kirchen ab. Hier kamen Leute zusammen, die ihre vermißten Angehörigen suchten. Wenn sie dann fündig geworden waren, spielten sich herzzerreißende Szenen ab.

Dieser Rythmus im Leben der Philippinen mit seinen Naturkatastrophen wie Taifune, Überschwemmungen, Erdrutsche, Monsunregen und Erdbeben gehört hier zum täglichen Leben und wiederholt sich immer wieder und wieder.

Nach drei Jahren hat die Natur die alten Wunden geheilt und verdeckt. Die seelischen Wunden der Menschen wahrscheinlich nicht.

Meine besten Philippinen Fotos - Die Flutkatastrophe Sendong 2011 kurz danach und drei Jahre später Foto: Dieter Sokoll
Meine besten Philippinen Fotos - Die Flutkatastrophe Sendong 2011 kurz danach und drei Jahre später
Foto: Dieter Sokoll

 



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